Kategorie: Nicht neu, aber aktuell

Mediterrane Ernährung – laut WHO zu fett

Die WHO bemüht sich seit dem Jahr 1948 für die Gesundheit der Menschen auf einer sicheren Welt. So ist zum Beispiel ihr Engagement in Krisengebieten unbestritten. Die WHO-Empfehlungen zur Ernährung lösen aber immer wieder Kopfschütteln aus. Das jüngste Beispiel: Zur Prävention einer ungesunden Gewichtszunahme soll man die Fette auf maximal 30 Energieprozent der Energiezufuhr reduzieren.

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Krafttraining: Mehr als Muskelzuwachs

Ausdauertraining fördert die Fitness und hält gesund. Daran zweifelt niemand und auch die allgemeine Bevölkerung ist sich dessen bewusst. Beim Krafttraining sieht es anders aus. Die Angst vor wachsenden Muskeln ist häufig vorhanden und Krafttraining gilt immer noch nicht als besonders gesund. In der Forschung ist hingegen klar: Kraft- und Ausdauertraining wirken ähnlich gut auf die Gesundheit.

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Tierische Lebensmittel in der Ernährung

Die Organisation für Lebensmittel und Landwirtschaft der Vereinten Nationen, die FAO, beurteilt regelmässig die globale Situation zur Ernährung. Eines ihrer Ziele ist es, die Fehlernährung auf der Welt zu lindern. In ihrem kürzlichen Bericht dokumentiert sie die Bedeutung von terrestrischen Lebensmitteln tierischen Ursprungs als Bestandteil von gesunden Ernährungsweisen.

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Neue Empfehlung zur Proteinzufuhr nötig?

Die empfohlene Proteinzufuhr für Erwachsene von 0.8 Gramm pro Kilo Körpergewicht fusst auf Studien nach Tagen bis Wochen proteinfreier Ernährung. Damit kann man den minimalen Proteinbedarf ermitteln. Der Stoffwechsel im Proteinhunger und im optimalen Fall sind aber zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Sollte man die Proteinzufuhr daher besser an den optimierten Stoffwechsel ausrichten?

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Lebensmittel-Treibhausgasemissionen

Die durch den Menschen verursachte Veränderung des Klimas führt zu einer globalen Erwärmung der Erde. Eine Reduktion der Emissionen kann die Erwärmung verlangsamen, weshalb der Ruf nach entsprechenden Massnahmen zu Recht immer lauter wird. Betroffen ist oft die Produktion tierischer Lebensmittel, da sie eine Hauptursache der Emissionen sein sollen. Entspricht dies aber den Fakten?

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Gesättigte Fettsäuren: Ein Risikofaktor?

Es ist eine wahrhaft unendliche Geschichte. Die Meinung, die gesättigten Fettsäuren seien ein erhebliches Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hält sich seit Jahrzehnten. Diese auf den renommierten Mediziner Ancel Keys zurückgehende Einstufung der gesättigten Fettsäuren prägt seit bald 50 Jahren die Empfehlungen zu den Fetten. Wie sieht die Evidenz aber tatsächlich aus?

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Wir essen Lebensmittel, nicht Nährstoffe

Die «ein-Nährstoff-heilt-einen-Mangel» Mentalität beherrscht die frühe Forschung in der Ernährung. Damals ist der Mangel an Nährstoffen ein echtes Problem. Bald fliesst diese Mentalität auch in die Empfehlungen zur generellen Ernährung ein. Ein präventiver Nutzen einer auf Einzelnährstoffen basierten Ernährung ist aber oft nicht sichtbar. Die Forschung wechselte daher ihren Fokus auf Lebensmittel.

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Sind Eier ein Problem für die Gesundheit?

Schon vor 70 Jahren ist sich die Forschung einig. Cholesterol in der Nahrung führt zu praktisch keinem Anstieg des Cholesterols im Blut. Selbst Ancel Keys, früher Gegner der gesättigten Fettsäuren, bestätigt dies. Die Debatte zu den «schlechten Fetten» setzt aber auch Cholesterol ins schlechte Licht. Seither gilt: Cholesterol und Eier sind zu meiden. Die Evidenz dazu ist aber bescheiden.

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Ist eine Kalorie immer eine Kalorie?

Es ist eine der grössten Debatten in der Ernährung. Während für die einen eine Kalorie immer eine Kalorie ist, behaupten andere, dies könne unmöglich der Fall sein. Das Faszinierende ist: Beide Lager haben eigentlich recht. Aber im Kontext der klassischen Energiebilanz, vor allem beim Abnehmen, ist nur eine Aussage richtig: Eine Kalorie ist nicht immer eine Kalorie.

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Starke Verarbeitung steigert das Gewicht

Vor drei Jahren lässt eine Studie zu den übermässig verarbeiteten Lebensmitteln aufhorchen. Der freie Zugang zu Mahlzeiten aus solchen Lebensmitteln führt im Vergleich zu Mahlzeiten aus nicht verarbeiteten Lebensmitteln innert zwei Wochen zu einer Zunahme des Gewichts. Empfehlungen zur Ernährung schenken dem Grad der Verarbeitung der Lebensmittel aber immer noch kaum Beachtung.

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Alkohol: Abstinenz oder Absolution?

In den 1980-er Jahren gibt es in Frankreich trotz hohem Verbrauch an gesättigten Fetten nur wenige Herzerkrankungen. Als Erklärung steht der hohe Weinkonsum der Franzosen zur Debatte, der sich schützend auf das Herz auswirken soll. Dieses «Französische Paradox» legt den Grundstein zu vielen kontroversen Diskussionen über den Zusammenhang zwischen Alkohol und Gesundheit. Erlauben die aktuellen Fakten endlich eine klare Beurteilung?

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Salz: Zu Recht auf der Anklagebank?

Zu viel Salz soll den Blutdruck in die Höhe treiben und so die Gefahr eines allzu frühen Todes erhöhen. Deswegen haben bislang 100 Länder eine nationale Kampagne zur Salzreduktion implementiert, Tendenz steigend. Vor 2000 Jahren lobt aber Plinius der Ältere in seiner Historia Naturalis das Salz in höchsten Tönen: Ein menschenwürdiges Leben sei ohne Salz nicht möglich. Irrte Plinius oder muss man die aktuellen Empfehlungen einfach nur cum grano salis betrachten?

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  • Hyperinsulinämie (29. Mai)
  • Ist eine Kalorie eine Kalorie? (29. Mai)

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