Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani | Lesezeit 1 bis 2 Minuten
Frittierte Lebensmittel gelten als «ungesund». Die häufige Begründung lautet, bei höherem Konsum würde der Fettkonsum steigen – was immer noch als problematisch gilt. Forschende untersuchten nun, ob Frittiertes die Darmmikrobiota beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen einen unvorteilhaften, statistisch signifikanten Zusammenhang. Sind die Ergebnisse aber auch biologisch relevant?
Frittierte Lebensmittel gehören weltweit zu den am häufigsten konsumierten Speisen. Sie stehen im Verdacht, Gewichtszunahme und Stoffwechselerkrankungen zu begünstigen. Als physiologische Ursache vermutet man – wie so häufig – den mit dem Frittierten einhergehenden Fettkonsum. Aber dies ist alles andere als klar belegt. Eine grosse Studie zu zwei grossen Kohorten aus China liefert nun eine andere potenzielle Erklärung: die Mikrobiota im Darm.
Die Studie
Die wesentlichen Ergebnisse
FMI und Körperfett, Fettverteilung, Stoffwechselerkrankungen
Fazit
Quellen
Beitragsbild: © [Jehangir Hanafi] /Adobe Stock