Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani | Lesezeit 2 bis 3 Minuten
Übergewicht und Adipositas erhöhen die stille Entzündung, Bewegung führt zu ihrer Reduktion. Wirken aber alle Trainingsformen gleich? Eine grosse Netzwerk-Metaanalyse mit 123 randomisierten Studien zeigt: Art, Intensität und Dauer des Trainings entscheiden darüber, welche biologischen Effekte tatsächlich erreicht werden. Dennoch: Jede Bewegung ist besser als keine.
Chronische, niederschwellige Entzündungen gelten als zentrales Bindeglied zwischen Übergewicht, Adipositas und zahlreichen Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Fettleber. Lange war dieses Wissen vor allem der Forschung vorbehalten – inzwischen findet es jedoch zunehmend Eingang in die gesundheitliche Praxis. Charakteristisch für die stille Entzündung ist ein Ungleichgewicht zwischen pro-entzündlichen Botenstoffen (z. B. CRP, IL-6, TNF-α) und anti-entzündlichen Substanzen (z. B. IL-10). Forschende untersuchten nun systematisch und erstmals in grossem Umfang, welche Trainingsformen diese Kenngrössen am effektivsten beeinflussen 1.
Studiendesign: ungewöhnlich breit und methodisch anspruchsvoll
Jedes Training wirkt – aber nicht jedes gleich
Intensität und Dauer: eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung
Körperzusammensetzung als Schlüsselmechanismus
Fazit
Quellen
Beitragsbild: © Paolo Colombani, OpenAI’s DALL-E mit ChatGPT generiert