Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani | Lesezeit 2 bis 3 Minuten
Künstliche Intelligenz beantwortet heute unzählige Fragen zur Ernährung – oft schneller als Fachpersonen. Doch wie gut ist ihr Wissen wirklich? Eine neue Studie vergleicht KI-Chatbots mit Studierenden in Ernährung und ohne Ernährungsbezug sowie mit der Allgemeinbevölkerung. Die Ergebnisse sind überraschend – und bestätigen ein Grundproblem in der Ernährung.
Im digitalen Alltag sind KI-basierte Chatbots wie ChatGPT, Google Gemini oder Microsoft Copilot längst zu zentralen Informationsquellen geworden. Sie liefern innert Sekunden Antworten auf alle möglichen Fragen – auch im Kontext der Ernährung. Diese KI-Tools wurden grundsätzlich mit vielen frei verfügbaren Informationen «gefüttert» und trainiert. In einem Fachgebiet, in dem es auch viele Fehlinformationen gibt, könnte dies jedoch problematisch sein. Liefern die KI-Tools fachlich korrekte Antworten – oder spiegeln die Antworten häufige Meinungen zur Ernährung, die oft fachlich falsch sind?
Ein italienisches Forschungsteam aus Parma ist dieser Frage auf den Grund gegangen. Ihre Studie ist beispielhaft für Forschung in einem schnelllebigen Fachgebiet 1. Die Studienergebnisse waren zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung bereits veraltet. Der Grund: Zwischen der Durchführung der Studie im Januar 2024 und der Veröffentlichung im Dezember 2025 erschienen neue, stärkere Versionen der KI-Tools.
Die Studie
Die wesentlichen Ergebnisse
Unterschiede zwischen den KI-Systemen
KI-Tools versus Allgemeinbevölkerung
Fazit
Quellen
Beitragsbild: © Eigene Darstellung, erstellt mit ChatGPT / DALL·E (OpenAI), 2026.