Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani | Lesezeit 4 bis 5 Minuten
Der Begriff «Fitness» ist allgemein bekannt. Wer regelmässig joggt oder auf dem Velo unterwegs ist, gilt gemeinhin als fit. Manche trainieren auch in einem Fitnessstudio. Doch was gehört zur Fitness dazu? Reicht eine gute Ausdauer aus? Was ist mit der Muskelkraft, dem Gleichgewicht oder der Fähigkeit, sich schnell und sicher zu bewegen? Und spielt die Körperzusammensetzung eine Rolle?
Das American College of Sports Medicine (ACSM), eine der weltweit bedeutendsten Fachgesellschaften für Sportmedizin und Sportwissenschaft, hat diese Fragen aufgegriffen und sein Konzept der körperlichen Fitness nach rund 40 Jahren grundlegend überarbeitet. Das Ergebnis ist ein neues Modell, das körperliche Fitness als Zusammenspiel von fünf eng miteinander verbundenen Komponenten beschreibt 1. Dieses Modell soll nun eine Lücke schliessen und als allgemeine Definition für körperliche Fitness gelten. Denn trotz der Bekanntheit des Begriffs gab es erstaunlicherweise bislang keine allgemein anerkannte Definition von «körperliche Fitness». Selbst das ACSM nutzte nicht immer die gleiche Definition.
Ein überholtes Verständnis von Fitness
Die fünf Komponenten der körperlichen Fitness
Fitness ist kein Entweder-oder
Ein neues Modell, aber keine neue Interventionsstudie
Fazit
Quellen
Beitragsbild: © Eigene Darstellung, erstellt mit ChatGPT / DALL·E (OpenAI), 2026.