Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani | Lesezeit 1 bis 2 Minuten
Offizielle Ernährungsempfehlungen stehen häufig in der Kritik. Ein grundsätzliches Problem ist: Solche Empfehlungen reagieren nur langsam auf neue Evidenz und werden eher selten aktualisiert. Die systematische Sichtung der Forschung bildet aber immer häufiger die Grundlage für solche Updates. Bei der Sichtung der Proteinzufuhr kam nun die DGE zu einem für manche überraschendes Ergebnis.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit und Schlaganfall zählen zu den häufigsten Todesursachen. Während lange Zeit standen Fett und Salz als Hauptrisikofaktoren im Fokus. Im Zuge des Narrativs der «Proteintransition» geraten nun auch die Proteine ins Zentrum des Interesses – insbesondere solche tierischen Ursprungs.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) verfasste daher eine Umbrella-Review zu den Proteinen – eine Übersichtsarbeit, die systematisch alle vorhandenen systematischen Übersichten bündelt und bewertet. Ziel war es, den Zusammenhang zwischen Proteinzufuhr (gesamt, tierisch, pflanzlich) und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bewerten.
Die Umbrella-Review
Das Ergebnis
Fazit
Quellen
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