Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani | Lesezeit 2 bis 3 Minuten
Wie viele Schritte braucht es für die Gesundheit im Alter wirklich? Eine neue Langzeitstudie zeigt: Bereits 4000 Schritte an wenigen Tagen pro Woche senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Sterblichkeit deutlich. Entscheidend ist dabei weniger die Regelmässigkeit – sondern vor allem die Gesamtmenge an Schritten.
Vor der Industrialisierung gehörte Bewegung selbstverständlich zum Alltag – 15 000 bis 20 000 Schritte pro Tag waren wahrscheinlich eher die Regel als die Ausnahme 1. Heute hingegen prägen sitzende Tätigkeiten und motorisierte Fortbewegung den Lebensstil. Entsprechend zeigen Schrittzähler kurz vor Mitternacht oft nur noch 5000 Schritte – oder sogar weniger.
Der Zusammenhang zwischen täglicher Schrittzahl und Gesundheit ist inzwischen gut belegt. Deutlich weniger untersucht ist jedoch, wie sich die Verteilung dieser Schritte über die Woche auswirkt. Macht es einen Unterschied, ob die Bewegung gleichmässig auf mehrere Tage verteilt ist – oder vor allem am Wochenende stattfindet? Genau dieser Frage widmete sich nun eine Forschungsgruppe um den renommierten Anthropologen Daniel Lieberman und untersuchte die Bedeutung unterschiedlicher «Schrittmuster» im Wochenverlauf.
Studiendesign und Methodik
Bereits 4000 Schritten mit grosser Wirkung
Schrittzahl schlägt Schrittmuster
Mögliche Mechanismen
Fazit
Quellen
Beitragsbild: © Eigene Darstellung, erstellt mit ChatGPT / DALL·E (OpenAI), 2026.