Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani | Lesezeit 1 bis 2 Minuten

Immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch, Fisch und Milchprodukte – aus Überzeugung oder für die Gesundheit oder den Klimaschutz. Doch eine neue Meta-Analyse zeigt: Pflanzliche Ernährung ist nicht automatisch risikofrei. Wer sich langfristig vegan oder vegetarisch ernährt, hat ein deutlich höheres Osteoporoserisiko – vor allem an der Lendenwirbelsäule.

Vegane und vegetarische Ernährungsweisen liegen weltweit im Trend. Die Beweggründe reichen von Klimaschutz und Tierwohl bis zu erhofften gesundheitlichen Vorteilen. Eine pflanzenbasierte Kost soll das Risiko für diverse nicht-übertragbare Erkrankungen senken. Wenig diskutiert wird aber ihr möglicher Zusammenhang zu Osteoporose. Dies ist erstaunlich, denn der Verzicht auf Fleisch, Fisch und oft auch Milchprodukte birgt das potenzielle Risiko einer marginalen Zufuhr an Proteinen und Kalzium – beides zentrale Nährstoffe im Kontext gesunder Knochen 1,2. Eine kürzlich durchgeführte Meta-Analyse widmete sich genau diesem Thema.

Die Meta-Analyse

Die Ergebnisse

Die Diskussion

Fazit

Quellen

Beitragsbild: © [Axel Kock] /Adobe Stock