Von Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani | Lesezeit 1 bis 2 Minuten
Eier liefern hochwertige Proteine und zahlreiche Mikronährstoffe – sie stehen jedoch nicht im Einklang mit dem heutigen Zeitgeist, der eine Reduktion tierischer Nahrungsmittel fordert. Wie wirkt sich aber ein Verzicht des Eierkonsums aus? Eine neue systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse beschreibt den Zusammenhang zwischen Eierkonsum und geistiger Leistungsfähigkeit.
Kognitive Beeinträchtigungen und Demenzerkrankungen zählen aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerungen zu den gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Vor diesem Hintergrund rückt die Suche nach Lebensstilfaktoren, die sich vorteilhaft auf ein gesundes Altern auswirken, zunehmend in den Fokus. Die Ernährung ist sicherlich eines dieser Faktoren und Eier stehen mit grosser Wahrscheinlichkeit spätestens seit der Verbreitung der Jäger-und-Sammler-Gesellschaften regelmässig auf dem Speiseplan.
Eier sind nährstoffdichte Lebensmittel und enthalten unter anderem hochwertige Proteine, Cholin, B-Vitamine, Vitamin D, Carotinoide und Phospholipide. Eine ausreichende Zufuhr dieser Stoffe ist auch für eine einwandfreie kognitive Funktion von Vorteil, weshalb die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Eierkonsum und kognitive Funktionen naheliegend ist. Ein Forschungsteam aus China hat kürzlich genau diesen Aspekt systematisch ausgewertet.
Die Meta-Analyse
Die wesentlichen Ergebnisse
Fazit
Quellen
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