Author: Dr. sc. nat. ETH Paolo Colombani

Mediterrane Ernährung – laut WHO zu fett

Die WHO bemüht sich seit dem Jahr 1948 für die Gesundheit der Menschen auf einer sicheren Welt. So ist zum Beispiel ihr Engagement in Krisengebieten unbestritten. Die WHO-Empfehlungen zur Ernährung lösen aber immer wieder Kopfschütteln aus. Das jüngste Beispiel: Zur Prävention einer ungesunden Gewichtszunahme soll man die Fette auf maximal 30 Energieprozent der Energiezufuhr reduzieren.

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Vitamin D bei Diabetes: Ein Risikofaktor?

Typ-2-Diabetes ist eine häufige Erkrankung. In der Schweiz sind rund fünf Prozent der Bevölkerung von Diabetes betroffen, mit einem rund doppelt so hohen Anteil bei den mehr als 65-Jährigen. Die im Blut gemessenen Vitamin-D-Werte sind bei Diabetes häufig niedrig. Erhöht daher ein tiefer Vitamin-D-Status die Gefahr von Diabetes-Folgeerkrankungen und kann eine Ergänzung mit Vitamin D diese Gefahr senken?

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Verstärkt gestörter Schlaf den Schmerz?

Eine der vielen Folgen von Schlafstörungen ist eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind aber nicht bekannt. Der Forscher Michael Irwin ist nun den Ursachen dieses Zusammenhangs auf die Schliche gekommen. Er untersuchte die möglichen Faktoren und identifizierte die stille Entzündung als einen massgebenden Aspekt.

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Probiotika und sportliche Leistung

Probiotika werden im Kontext der Ernährung als etwas Positives wahrgenommen. Sie sollen vorteilhaft auf den Menschen wirken und über ihren Einfluss auf das Immunsystem und den Darm auch zu einer besseren sportlichen Leistung führen. Gleich zwei aktuelle Übersichten der Literatur widmen sich diesem Zusammenhang. Bestätigen sie die erhoffte Verbesserung der Leistungsfähigkeit im Sport?

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Blutzuckerantwort ohne Aufwand senken

Im Jahr 2010 erscheint in einer unbekannten japanischen Fachzeitschrift ein Artikel über den glykämischen Index einer Mahlzeit. Das Ergebnis ist frappant. Je nachdem, ob eine Portion Krautsalat vor oder nach einem Teller Reis gegessen wird, fällt die Blutzuckerantwort der Mahlzeit massiv anders aus. Das Konzept des «Food order» war geboren – aber kaum jemand erkannte dessen Bedeutung.

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